Ob KRITIS-Betreiber, OEM oder Systemintegrator – unsere Beispiele zeigen, wie IIoT-Security in der Praxis funktioniert. Vom OT-Monitoring bis hin zur Lifecycle-Absicherung.
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Ob zur Absicherung von Maschinenparks, zur Überwachung von OT-Netzen oder zur Umsetzung von NIS2 und Cyber Resilience Act: Hier finden Sie praxiserprobte Security-Lösungen von unseren Partnern für industrielle Anwendungen – bereit zur Integration – geprüft auf praxistauglichkeit von uns und unserer Community.
Diese und weitere Partner aus unserem Netzwerk begleiten Sie von der Anforderungsdefinition bis zur technischen Umsetzung. Sie erhalten Beratung, Technologie und Support entlang des gesamten Sicherheitsprozesses im industriellen Internet der Dinge.
ECOS ist ein deutscher Softwarehersteller für IT-Security-Produkte. Seit 1999 auf dem Markt, entwickelt...
Rhebo bietet einfache und effektive Cybersicherheitslösungen für die Operational Technology und IIoT in...
DatensicherheitDatenvorverarbeitung (Edge)
secunet ist Deutschlands führendes Cybersecurity-Unternehmen. In einer zunehmend vernetzten Welt sorgt...
Die zunehmende Vernetzung industrieller Systeme – etwa in der Produktion, in der Energieversorgung oder bei kritischen Infrastrukturen (KRITIS) – bringt neue Herausforderungen in der Cybersicherheit mit sich. Um Systeme zuverlässig zu schützen, setzen Unternehmen auf ganzheitliche Sicherheitsstrategien, moderne Technologien und gesetzlich geforderte Standards wie NIS2 oder den Cyber Resilience Act.
Mit jedem vernetzten Gerät steigt die Zahl potenzieller Einfallstore. Heterogene Protokolle, begrenzte Ressourcen in Edge-Geräten und eine hohe Systemkomplexität machen die Absicherung schwierig.
Viele Steuerungen laufen seit Jahrzehnten im Dauerbetrieb – teils auf ungepatchten Betriebssystemen. Sicherheitsupdates sind oft technisch oder wirtschaftlich nicht möglich.
Während in der IT der Fokus auf Datenschutz liegt, zählen in der OT Prozessverfügbarkeit und Ausfallsicherheit. Diese Prioritäten müssen in Einklang gebracht werden.
Viele Unternehmen haben keine spezialisierten OT-Security-Teams. Gleichzeitig fehlt es oft an durchgängigem Sicherheitsbewusstsein – vom Shopfloor bis ins Management.
Offene Remote-Zugänge, fehlende Verschlüsselung und unklare Zugriffskontrollen sind ein häufig genutzter Angriffsvektor – gerade bei KRITIS-Anlagen.
Produktionsnetzwerke sind heute mit Office-IT, Cloud-Systemen und Dienstleistern verbunden. Das erhöht die Komplexität – und die Anforderungen an Schutzmaßnahmen.
Gesetze wie die NIS2-Richtlinie und der Cyber Resilience Act fordern dokumentierte Schutzmaßnahmen, Schwachstellenmanagement und transparente Prozesse.
Ein durchdachtes Sicherheitskonzept beginnt bereits in der Entwicklung. „Security by Design“ stellt sicher, dass Schwachstellen gar nicht erst entstehen – indem Sicherheitsanforderungen schon in der Architektur berücksichtigt werden. In der Softwareentwicklung gewinnt DevSecOps an Bedeutung: Sicherheitsmechanismen sind fest in agile Entwicklungs- und Betriebsprozesse integriert, von automatisierten Prüfungen bis zur Security-Pipeline.
Defense-in-Depth ergänzt diesen Ansatz auf der Infrastrukturseite: Verschiedene Sicherheitsebenen – von physischem Zugang bis zur Applikationssicherheit – sorgen dafür, dass Angriffe nicht sofort kritische Systeme erreichen. Unterstützt wird dies durch kontinuierliche Risikoanalysen, Schwachstellenbewertungen und Schulung der Mitarbeitenden.
Unsere Partner setzen auf Intrusion Detection Systeme (IDS) und Anomalieerkennung, um Angriffe wie Zero-Day-Attacken frühzeitig zu erkennen – noch bevor Schäden entstehen.
Diese Technologien analysieren den vollständigen Netzwerkverkehr in OT-Umgebungen, erkennen unerwünschte Kommunikationsmuster und sichern so die Stabilität kritischer Produktions- und Energieprozesse.
Umsetzung regulatorischer Anforderungen wie NIS2, IEC 62443 oder IT-Sicherheitsgesetz – mit dokumentierten Maßnahmen, Audit-Logs und Reports.
Mithilfe dieser Lösungen machen unsere Partner ihre Systeme auditfähig, minimieren Haftungsrisiken und erbringen Sicherheitsnachweise gegenüber Behörden, KRITIS-Betreibern und im Maschinen- und Anlagenbau.
Verwaltung digitaler Identitäten für IoT-Geräte über den gesamten Lebenszyklus – von der initialen Ausstellung über Rollout und Erneuerung bis zum sicheren Widerruf.
Unsere Partner setzen diese Lösungen erfolgreich bei kleineren aber auch großflächigen Rollouts ein, z. B. im OEM-Umfeld mit Tausenden vernetzter Geräte.
Analyse des Datenverkehrs auf Geräteebene – zur Erkennung von Anomalien, unerlaubten Zugriffen oder schadhaften Protokollmustern. Dient als technische Grundlage für Anomalieerkennung und Intrusion Detection Systeme (IDS).
Deep Packet Inspection wird von unseren Partnern direkt an der Edge genutzt, z. B. in Maschinenparks, damit verdächtige Kommunikationsmuster frühzeitig erkannt und Produktionsausfälle vermieden werden können.
Sicherung der Datenqualität durch digitale Signaturen, Hashing und Validierungsmechanismen.
Eingesetzt wird dieser Schutz von unseren Partnern im Netzwerk unter anderem bei sicherheitskritischen Steuerdaten (z. B. in Energieanlagen), um Manipulationen zuverlässig zu verhindern – auch in hochregulierten KRITIS-Umgebungen.
Systematische Klassifizierung von Angriffstechniken nach MITRE ATT&CK ICS – inklusive Mapping zu geeigneten Gegenmaßnahmen.
Dieses Framework wird von unseren Partnern genutzt, um bei ihren Kunden Schwachstellen zu identifizieren, Sicherheitslücken zu priorisieren und strukturierte Gap-Analysen durchzuführen.
Ob KRITIS-Betreiber, OEM oder Systemintegrator – unsere Beispiele zeigen, wie IIoT-Security in der Praxis funktioniert. Vom OT-Monitoring bis hin zur Lifecycle-Absicherung.
Problem: Digitale Maschinenplattformen verarbeiten sensible Daten – Sicherheitslücken führen schnell zu Datenverlust oder Produktionsausfällen.
Lösung: XITASO unterstützt Maschinenbauer mit DevSecOps: Sicherheitsmaßnahmen wie Zertifikate, Rollenmanagement und automatische Prüfungen sind direkt in den Entwicklungsprozess integriert.
Ergebnis: Schwachstellen werden früh erkannt, gesetzliche Vorgaben erfüllt – Plattformen bleiben zuverlässig und geschützt.
Problem: Unklare Stillstände in Logistikanlagen führten zu massiven Schäden – Verdacht auf interne Manipulation über Fernzugänge.
Lösung: Digital Forensics setzte Rhebo Industrial Protector ein, um den Steuerungsverkehr rückwirkungsfrei zu überwachen und Anomalien in Echtzeit zu erkennen.
Ergebnis: Sabotageversuche wurden gestoppt, Schwachstellen identifiziert und interne Richtlinien nachhaltig verschärft.
Problem: Veraltete PKI-Lösung konnte viele Netzwerkgeräte nicht absichern und entsprach nicht den BSI-Vorgaben (z. B. SHA-2, Reporting, Zertifikatslaufzeiten).
Lösung: Mit der ECOS TrustManagementAppliance verwaltet R. STAHL heute alle Zertifikate zentral – für Clients, Server, mobile Endgeräte, Maschinen und verschlüsselte Kommunikation.
Ergebnis: Hohe Automatisierung, Echtzeitvalidierung und Active-Directory-Anbindung reduzieren den Aufwand bei gleichzeitig höherer Sicherheit.
Problem: Vernetzte Maschinen in der Landwirtschaft benötigen gesicherte Kommunikation und ein skalierbares Management digitaler Identitäten – manuelle Prozesse stoßen an Grenzen.
Lösung: CLAAS setzt mit secunet auf eine eigene PKI, um für jede Maschine ein individuelles Zertifikat auszustellen – sicher, automatisiert und DSGVO-konform.
Ergebnis: Geschützte Kommunikation, sicherer OTA-Zugriff, skalierbares Flottenmanagement – Basis für ein herstellerübergreifendes Ökosystem
Immer mehr Unternehmen stellen sich die Frage: Wie lassen sich Produktionsdaten sicher und effizient in zentrale Systeme oder die Cloud überführen, ohne neue Risiken einzugehen? Im IoT-Use-Case-Anwenderkreis teilen Industrievertreter ihre aktuellen Herausforderungen im Bereich OT- und IIoT-Security. Die wichtigsten Themen im Überblick:
Datenflüsse aus der Produktion in Plattformen wie SAP oder Azure stoßen oft an Grenzen, da Firewalls, VLANs oder fehlende Netzwerkzugänge eine direkte Verbindung erschweren. In der Community wird die Notwendigkeit sicherer, auditkonformer Schnittstellen zur Cloud diskutiert – insbesondere bei Retrofit-Szenarien.
„Daten direkt aus den Maschinen in eine Plattform (z. B. SAP oder Azure) zu bringen, ist nicht trivial – gerade wegen OT-Security und Netzwerkrestriktionen.” – März 2025
Gerade bei internationalen Rollouts stellt sich die Frage nach wiederverwendbaren Sicherheitsarchitekturen: Wie gelingt die Anbindung mehrerer Werke an Plattformen wie Azure oder AWS, ohne dass jedes Werk individuell auditiert werden muss?
„Wie kriegen wir eine sichere, skalierbare Verbindung aus der Produktionsebene in die Cloud hin, ohne jedes Mal ein Security-Audit durchführen zu müssen?”
– März 2025
Standardisierte Muster erschweren die Abgrenzung zwischen regulärem Verhalten und Angriffen. Die Community diskutiert Einsatzszenarien für KI-basierte Anomalieerkennung, um Ausfälle oder Manipulationen zu verhindern.
„Wir wollen Anomalien im Netzwerkverhalten erkennen, bevor etwas passiert. Das ist gerade bei OT-Netzen schwierig, weil die Traffic-Muster oft sehr ähnlich sind.“ – März 2025
Mit wachsendem Remote-Zugriff auf Maschinen steigt die Bedeutung differenzierter Rollen- und Rechtekonzepte. Die Teilnehmer tauschen Erfahrungen zu Multi-Tenant-Strukturen, Service-Zugängen und digitaler Authentifizierung aus.
„Wie sichert ihr bei euch eigentlich den Zugang zu den Maschineninformationen für Kunden ab? Gibt es da Rollen- und Rechtekonzepte?” – März 2025
Die Diskussion dreht sich um Authentifizierung, Verschlüsselung und Manipulationsschutz in Low-Power-Netzen. Auch Faktoren wie Laufzeit und technologische Akzeptanz beeinflussen die Sicherheitsstrategie.
„Diskussion über Sicherheit, Batterielaufzeiten und Akzeptanz der Technologie.” – Februar 2025
Mit dem richtigen Sicherheitskonzept lassen sich nicht nur Risiken minimieren, sondern auch messbare Einsparungen erzielen. Unsere Partner berichten aus der Praxis:
Datensicherheit schützt industrielle Abläufe vor Ausfällen. In OT-Umgebungen steht die Prozessverfügbarkeit im Mittelpunkt – jede Störung kann kritische Auswirkungen haben. Sicherheit sorgt dafür, dass Systeme stabil und zuverlässig laufen.
Cyberangriffe, Sabotage und technische Fehler verursachen hohe Kosten. Durch gezielte Schutzmaßnahmen lassen sich Ausfälle, etwa in Energieanlagen oder Produktionslinien, proaktiv verhindern. Auch manipulierte Daten, die zu Fehlentscheidungen führen könnten, werden erkannt.
Die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben wie NIS2, IT-Sicherheitsgesetz 2.0 oder Cyber Resilience Act ist Pflicht. Unternehmen müssen Schwachstellenmanagement nachweisen, Systeme absichern – und vermeiden dadurch Bußgelder und persönliche Haftung im Management.
Betriebsgeheimnisse, Produktformeln und Produktionsparameter sind zentrale Assets. Datensicherheit verhindert, dass diese Informationen ausgespäht oder manipuliert werden. Auch personenbezogene Daten – z. B. in Smart Homes oder Gesundheitsanwendungen – bleiben geschützt.
Gezielte Angriffe über Fernwartung oder offene Protokolle lassen sich durch Systeme wie Rhebo Industrial Protector in Echtzeit erkennen und blockieren. Unternehmen gewinnen volle Kontrolle über ihre OT-Umgebung und verhindern Ausfälle durch externe oder interne Angriffe.
Sichere Konnektivität ist die Basis für Condition Monitoring, Predictive Maintenance oder Flottenmanagement. Erst wenn IT und OT sicher vernetzt sind, lassen sich neue Services und Mehrwerte nachhaltig skalieren – auch über die eigene Produktion hinaus.
Fernwartung, automatisierte Updates und Predictive Maintenance reduzieren den Aufwand für Vor-Ort-Einsätze. Gleichzeitig lassen sich Geräte zentral verwalten, Fehler frühzeitig erkennen und Ausfallzeiten minimieren. Auch das Remote Support Management profitiert durch mehr Übersicht und Koordination.
Sicherheitstechnologien wie IDS/IDPS, Deep Packet Inspection oder PKI-basierte Authentifizierung schützen Datenflüsse und Endgeräte. Gleichzeitig helfen DevSecOps und Security-by-Design, Schwachstellen bereits im Entwicklungsprozess zu vermeiden. Netzwerksegmentierung und Edge-Computing tragen dazu bei, Angriffsflächen zu reduzieren und Daten lokal abzusichern.
Ein zuverlässiger Sicherheitsansatz schafft Vertrauen bei Kunden, Partnern und Investoren. Wer Angriffe konsequent verhindert, schützt nicht nur seine Systeme – sondern auch den guten Ruf des Unternehmens.
Managed Security Services oder integrierte Security-Lösungen entlasten interne Teams. Unternehmen können so gezielt externes Know-how nutzen – und ihre Sicherheit dennoch eigenständig weiterentwickeln.
Eine sichere Architektur ermöglicht es, neue Systeme schnell und sicher zu integrieren – ob am Edge, in der Cloud oder im Shopfloor. Auch die Automatisierung von Security-Prozessen in Entwicklungs- und Betriebsumgebungen sorgt für mehr Geschwindigkeit und Zukunftssicherheit.
Unzureichende IIoT-Security kostet – durch Produktionsstillstände, verspätete Auslieferung oder Compliance-Risiken. Diese Fälle zeigen, worum es geht:
„Ein Update, was falsch ist, kann 100.000 Geräte betreffen. Das ist nicht mehr manuell zu managen.“ → Vertragsstrafen, Techniker-Einsätze, Rückrufaktionen und Imageverlust sind die Folge. (Dr. André Engers, Landis+Gyr – Podcast-Folge 145)
„Solche Vorfälle müssen forensisch untersucht werden – und das dauert sehr lange, wenn keine Logs oder Anomaliedaten vorhanden sind.“ → Gefährliche Werte bleiben unentdeckt. (Oliver Kleindienst, Rhebo – Podcast-Folge 145)
„Kunden und Behörden verlangen die Einhaltung von CRA und NIS2 – das muss belegbar sein.“ → Ohne Zertifikate und dokumentierte Standards bremst Security den Vertrieb. (Oliver Kleindienst, Rhebo – Podcast-Folge 145)
„Wenn ich keine skalierbare Sicherheitsarchitektur habe, kann ich nicht zügig skalieren oder ausrollen.(...) Und dann wird Security zum Bottleneck – das blockiert sogar Rollouts.“ → Rollouts werden zum Bottleneck. (Oliver Kleindienst, Rhebo – Podcast-Folge 145)
In unserem IoT Use Case Podcast sprechen Experten und Praktiker aus Industrie, KRITIS und Maschinenbau über ihre Projekte, Herausforderungen und Learnings rund um industrielle Sicherheit.
Wie lassen sich Netzwerkprobleme frühzeitig erkennen und Angriffe stoppen? Diese Folge zeigt, wie smarte Anomalieerkennung Produktionsausfälle verhindert – direkt aus der Praxis.
Welche Pflichten bringt NIS2 mit sich und wie lassen sie sich praktisch umsetzen? Diese Folge liefert klare Antworten für Entscheider und Digitalverantwortliche.
Rhebo zeigt im Podcast, wie ein Energieversorger Schwachstellen identifizierte und OT-Security gezielt verbesserte. Ein realistischer Blick auf Risiken und Lösungen in Industrieanlagen.
Wer verantwortet die Sicherheit von IoT-Geräten? IT oder Technik? Asimily und A1 Digital zeigen, wie Transparenz, Segmentierung und klare Zuständigkeiten die Security-Strategie stärken.
In diesen Podcast-Folgen erfährst du, wie OT-Anomalien erkannt, Remote-Zugriffe geschützt und NIS2-Anforderungen in der Praxis umgesetzt werden. Dabei wird auf reale Projekte und konkrete Technologien zurückgegriffen.
Wie Penetration Tests und DevSecOps helfen, vernetzte Produkte im Maschinenbau abzusichern – am Praxisbeispiel CELOS X mit DMG MORI.
Die Community zeigt: Wer OT- und IIoT-Security strategisch aufbauen will, braucht eine systematische Methode, um Bedrohungen zu identifizieren und gezielt Gegenmaßnahmen abzuleiten. Das folgende 3-Schritte-Modell aus der Praxis hilft, Angriffs-Use-Cases strukturiert zu erfassen – mit konkreten Beispielen aus unseren Podcast-Folgen.
Per passiver Analyse (z. B. über SPAN/TAP) wird das „normale Verhalten” im OT-Netzwerk erfasst. Wer kommuniziert mit wem, über welches Protokoll, wie oft und mit welchen Kommandos? Das Ziel besteht darin, eine Baseline zu schaffen, also ein stabiles Kommunikationsmuster für jedes Gerät.
„Wir arbeiten mit passiver Analyse, um keine Produktionsrisiken zu erzeugen.” – Rhebo
Auf Basis der Baseline werden konkrete Angriffshypothesen formuliert – z. B. nicht autorisierte Kommandos, unerwartete Kommunikationspartner oder veränderte Protokolle. Hilfreich sind Methoden wie MITRE ATT&CK für ICS. So entstehen klar benennbare Anomalie-Use-Cases.
„Wenn sich jemand zwischen Gateway und Plattform schaltet, darf das nicht unbemerkt bleiben.“ – Landis+Gyr
Sobald ein Vorfall erkannt wird, erfolgt eine automatische Alarmierung über SIEM, E-Mail oder SOC-Systeme. Wichtig: Der Vorfall wird kontextualisiert (Gerät, Zeitpunkt, Kommunikationspartner etc.) und nach seiner Kritikalität bewertet. Daraus ergeben sich konkrete Maßnahmen wie Segmentierung, Sperrung, Patch-Empfehlung oder Auditierung.
„Es reicht nicht, nur abzuwehren – wir müssen auch forensisch erkennen, was passiert ist.“ – aus Episode 161 des Podcasts mit Rhebo
Viele IIoT-Projekte scheitern nicht an der Idee, sondern an der Umsetzung: Fehlende Skalierbarkeit, hohe Betriebskosten und unklare Anforderungen führen zu teuren Nachbesserungen und einem gescheiterten Business Case.
Auf unserer Plattform finden Sie praxisbewährte Technologien, Best Practices aus realen Industrieprojekten und das gesammelte Wissen unserer Community. Wir zeigen, wie Sie mit dem richtigen Technologie-Stack – von der Datenerfassung bis zur KI-Auswertung – typische Fehler vermeiden und Ihr IIoT-Projekt wirtschaftlich und zukunftssicher aufbauen.
Entdecken Sie, wie führende Unternehmen aus unserem Netzwerk ihre Projekte erfolgreich strukturieren – modular, interoperabel und datensicher.
Die Datenerfassung bildet das solide Fundament Ihrer IoT-Anwendung. Ob Maschinen-, Betriebs-, oder Sensordaten – eine exakte und zuverlässige Erfassung ermöglicht präzise Analysen und datengestützte Entscheidungen. Moderne Lösungen erfassen Daten direkt an der Maschine, standardisiert und in Echtzeit.
Eine verlässliche Datenübertragung ist essenziell für jeden IoT-Prozess. Entscheiden Sie auf Basis Ihrer Anforderungen zwischen kabelgebundenen (z.B. Ethernet) und kabellosen Technologien (z.B. 5G, LoRaWAN), um Stabilität und Flexibilität optimal zu verbinden.
Die effiziente Aufbereitung und Vorverarbeitung Ihrer Rohdaten stellt sicher, dass diese unmittelbar nutzbar sind. Ob Edge Computing oder lokale Vorverarbeitung – reduzieren Sie die Datenmenge und verbessern Sie die Performance Ihrer IoT-Systeme deutlich.
Datenstandardisierung schafft die Grundlage für effiziente, herstellerübergreifende Kommunikation und eine konsistente Nutzung von Daten im gesamten Lebenszyklus. Ob durch Protokolle wie OPC UA over MQTT für sichere Übertragung oder standardisierte Produktdaten und Digitale Zwillinge – so bleiben Ihre IIoT-Projekte flexibel, skalierbar und wirtschaftlich.
Das Zusammenwachsen von Produktions- (OT) und Informationstechnologie (IT) ermöglicht Ihnen einen transparenten Datenfluss ohne Medienbrüche. So eliminieren Sie Datensilos, beschleunigen Entscheidungen und optimieren Ihre betrieblichen Prozesse langfristig.
IoT-Plattformen bilden das zentrale Nervensystem Ihrer digitalen Infrastruktur. Als PaaS- oder SaaS-Lösungen – etwa in Form von Kundenportalen für Hersteller – speichern, visualisieren und verwalten sie IoT-Daten. So erhalten Sie jederzeit einen umfassenden Überblick über Ihre Prozesse und können datenbasierte Entscheidungen fundiert treffen.
Der Schutz sensibler Industrie- und Prozessdaten hat höchste Priorität. Moderne Sicherheitskonzepte sorgen dafür, dass Ihre Daten verschlüsselt übertragen und gespeichert werden, und Ihre Systeme stets aktuellen regulatorischen Anforderungen entsprechen.
Die effiziente Verwaltung vernetzter IoT-Geräte bildet einen zentralen Baustein erfolgreicher Digitalisierungsstrategien. Von der Inbetriebnahme über Updates bis zur Außerbetriebnahme – ein strukturiertes Gerätemanagement reduziert Betriebskosten und erhöht die Sicherheit Ihrer IoT-Infrastruktur erheblich.
Visualisierte Daten ermöglichen schnellere und präzisere Entscheidungen in Ihrem Unternehmen. Moderne Dashboards und grafische Aufbereitungen transformieren komplexe Datenströme in übersichtliche Echtzeit-Darstellungen und schaffen Transparenz auf allen Unternehmensebenen.
Die systematische Analyse Ihrer IoT-Daten deckt verborgene Zusammenhänge auf und identifiziert Optimierungspotenziale in Ihren Prozessen. Von deskriptiver Statistik bis zu komplexen Analyseverfahren – gewinnen Sie wertvolle Erkenntnisse aus Ihren operativen Daten für fundierte Geschäftsentscheidungen.
Datenanalyse ist die Grundlage für datengetriebene IIoT-Anwendungen – von der Prozessoptimierung bis zu KI-gestützten Vorhersagen. Während klassische Auswertungen mit festen Regeln arbeiten, erkennen KI-Algorithmen selbstständig Muster und Anomalien – etwa für Predictive Maintenance oder Qualitätsprognosen. Beide Ansätze ergänzen sich und optimieren das Potenzial Ihrer IoT-Daten.
Branchenspezifische IoT-Anwendungen lösen konkrete Herausforderungen mit vorkonfigurierten Funktionalitäten. Von der Fertigungsoptimierung bis zum Asset-Tracking – diese spezialisierten Anwendungen bieten schnelle Time-to-Value und lassen sich flexibel an individuelle Anforderungen anpassen.
Sicherheitsmaßnahmen müssen sich am jeweiligen Standort bei vielen Betrieben aus unserem Netzwerk als realisierbar erweisen, sowohl in technischer, organisatorischer als auch in regulatorischer Hinsicht. Dies ist insbesondere in den Bereichen KRITIS, Maschinenbau und Energie von Bedeutung.
In hochautomatisierten Produktionsumgebungen mit vielen Altanlagen muss sich Security nahtlos in die bestehenden OT-Strukturen integrieren lassen. Das Ziel besteht darin, laufende Prozesse nicht zu stören, was durch Segmentierung, verlässliche Update-Mechanismen und Anomalieerkennung erreicht werden kann. Dies ist besonders relevant bei Retrofit-Szenarien und internationalem Anlagenbetrieb.
Auch bei mobilen Einheiten ist es wichtig, Dynamik abzusichern: verteilte Lager, mobile Steuerungseinheiten und cloudbasierte Systeme. In der Logistik ist Sicherheit nicht zentralisiert, sondern dynamisch. Security muss hier leicht integrierbar, remote steuerbar und hochverfügbar sein, insbesondere im internationalen Netzwerkbetrieb.
Compliance und Resilienz für systemrelevante Netze. Strom-, Wasser- und Gasversorger stehen unter regulatorischem Druck (NIS2, BSI-KritisV, CRA). IIoT-Security muss hier dokumentierbar, skalierbar und auditfähig sein – mit Fokus auf Systemverfügbarkeit, Zertifikatsmanagement und manipulationssicherer Kommunikation.
Sichere Produkte weltweit ausrollen, ohne Aufwand vor Ort. Maschinen und Systeme werden weltweit betrieben. Updates, Zertifikate oder Sicherheitsfunktionen müssen daher aus der Ferne steuerbar sein. Der Schlüssel für planbare Servicekosten, Lifecycle-Prozesse und Time-to-Market sind automatisierbare Security-Architekturen.
Sichere Produkte weltweit ausrollen – ohne Aufwand vor Ort. Maschinen und Systeme werden weltweit betrieben – Updates, Zertifikate oder Sicherheitsfunktionen müssen aus der Ferne steuerbar sein. Automatisierbare Security-Architekturen sind der Schlüssel für planbare Servicekosten, Lifecycle-Prozesse und Time-to-Market.
Cyberresilienz für smarte Gebäudetechnik
HLK, Zutrittskontrollen, Beleuchtung, Medizintechnik – moderne Gebäude sind digitale Systeme. IIoT-Security muss daher übergreifend wirken, etwa bei Notruftracking oder Energiemanagement. Insbesondere im Bereich kritischer Gebäude wie Kliniken oder Flughäfen ist eine verlässliche und skalierbare Sicherheit unverzichtbar.
In unserer Community vernetzen sich Industrie-Expert:innen, die bereits erfolgreiche IIoT-Projekte umgesetzt haben – offen, praxisnah und auf Augenhöhe. Erhalten Sie Einblicke, wie andere Unternehmen Herausforderungen gelöst haben, tauschen Sie sich zu Ihren Use Cases aus und entdecken Sie neue Ideen und konkrete Lösungswege für Ihr Business.
Jede Innovation beginnt mit einer Idee. Finden Sie heraus, welche bewährten Use Cases Ihre digitale Transformation unterstützen – von vorausschauender Wartung bis zur Mitarbeitersicherheit.
Echtzeit-Überwachung von Maschinen- und Sensordaten zur Reduzierung von Stillständen.
Datenbasierte Wartung, um Ausfälle frühzeitig zu erkennen und Kosten zu senken.
Lückenlose Verfolgung von Assets und Materialflüssen in der Produktion & Logistik.
Automatisierte Erfassung & Verwaltung von Produktions- und Betriebsdaten.
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