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Energiemonitoring als digitaler Service für Stadtwerke 

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Lösungsbeispiel it-novum & Stadtwerke Krefeld
4 Minuten Lesezeit
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Dank ThingsBoard konnte unser Energiedaten-Managementsystem in kürzester Zeit die Kriterien der BAFA (Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) erfüllen zur Aufnahme in die Liste der förderfähigen Systeme. Die Plattform bringt die meisten der erforderlichen Funktionen schon mit, sodass die Erfüllung der BAFA-Anforderungen viel weniger Zeit in Anspruch nahm als geplant.

Hochspannungsanlage mit keramischen Isolatoren

Die Stadtwerke Krefeld bieten ihren Geschäftskunden ein Energiemonitoring zur Überwachung ihrer Energieverbräuche an. Das bislang eingesetzte System erlaubte eine bedarfsgenaue Einsicht und Überprüfung des Energiekonsums, war jedoch sehr starr, ließ keine flexiblen Analysen zu und war nicht in die Prozesse der Stadtwerke für übergreifende Auswertungen integriert.

Windkraftanlage im Feld

Um eine echte Energiemanagementlösung mit IoT-Integration zu schaffen,  die sowohl von internen Nutzern als auch von Kunden genutzt werden kann, begaben sich die Stadtwerke auf die Suche nach einer IoT-Plattform mit entsprechenden Funktionen. Energiemanagementsysteme werden öffentlich vom BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) gefördert, müssen dazu jedoch die Anforderungen des internationalen Energiemanagementstandards ISO 50001 erfüllen.

IoT-Plattform mit Energiemanagementfunktionalitäten gesucht

Bei der Suche nach einer geeigneten Software stellte sich heraus, dass die Marktlösungen nur Funktionen für die Energieverwaltung mitbrachten. Die Stadtwerke suchten jedoch eine Plattform, die auch Funktionalitäten zur Anbindung, Integration und Auswertung von IoT-Gerätedaten bereitstellte.

Über die freie Version von ThingsBoard konnte das Unternehmen einfach die gefragten Funktionalitäten testen: “Wir haben im Praxistest schnell herausgefunden, dass bereits die Bordmittel von ThingsBoard unseren Anforderungen entsprachen. Da war klar, dass wir bei anderen Lösungen umfangreiche Änderungen hätten bezahlen müssen, während bei ThingsBoard wahrscheinlich wenige Anpassungen ausreichen würden,” kommentiert Julian Deymann, Teamleiter der Projektgruppe SWK connect den Entscheidungsprozess.

Mit ThingsBoard als Grundlage konnten die Stadtwerke beides in einer Lösung verschmelzen, IoT-Plattform und Energiemanagementsystem. Ein weiterer Vorteil von ThingsBoard war, dass das Unternehmen alles selbst betreiben konnte anstatt nur Nutzer der Software zu sein und abhängig vom Hersteller.

ThingsBoard konnte einfach viel mehr als nur Energiemanagement. Andere Software hätte teuer erweitert werden müssen, das hätte auch viel länger gedauert. Gleiches gilt für die Datenanbindung, auch diese hätten wir extra bezahlen müssen. ThingsBoard brachte nativ schon alles mit und gibt uns zudem die Möglichkeit, die Lösung auch in Zukunft selbst anzupassen und zu gestalten.

Unbegrenzte Einsatzbereiche

Die IoT-Funktionalitäten von ThingsBoard geben den Stadtwerken die Möglichkeit, verschiedene Geschäftsbereiche und Nutzergruppen anzubinden. Während Geschäftskunden ein Energiemanagementtool geboten wird, erhalten die Stadtwerke selbst die Möglichkeit, das Fernwärmenetz überwachen und Grundwasserstände zu messen. Diese Funktionsbandbreite und Universalität beim Einsatzbereich ist laut Julian Deymann einzigartig: “ThingsBoard ist für unsere Zwecke universal einsetzbar und parallel nutzbar, wir mussten uns nicht für ein bestimmtes Thema entscheiden. Dadurch dass wir mehrere unterschiedliche Szenarien abdecken konnten, sind wir auch in Zukunft flexibel.“

Verschiedene Nutzergruppen abgebildet

Dank ThingsBoard können die Stadtwerke verschiedenen Nutzergruppen passgenaue Lösungen anbieten:

  • Energiemanagement: Geschäftskunden können ihre Liegenschaften, Anlagen und Räume überwachen und die Energieverbräuche genau messen, um Einsparpotenziale zu entdecken. Diese gehen dabei über reine Energiemessungen hinaus und umfassen auch Licht, Feuchtigkeit, Lautstärke oder offene/geschlossene Türen.
  • Smart City: die Stadt Krefeld misst Parkplatz- und Umweltdaten, aber auch Füllstände von Altkleider- und Altpapiercontainern. Die Stadtverwaltung sieht die Daten in einem eigenen Nutzerbereich und kann dort eigene Auswertungen anfertigen.
  • Fernwärmeüberwachung: die Netzgesellschaft der Stadtwerke nutzt ThingsBoard für das Monitoring des Fernwärmenetzes mit Hilfe von 1500 Zählern.
  • Grundwasserstände: für die Bezirksregierung in Düsseldorf überwachen die Stadtwerke die Grundwasserpegel. Momentan werden 450 Sensoren angebracht, um die manuelle Messung zu ersetzen und zukünftig stündlich messen zu können.

Text vom Original übernommen – it-novum 

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