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IoT-System digitalisiert Standorte von analogen Werbeflächen

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IoT Use Case - IOX + Projektunion
3 Minuten Lesezeit
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Viele Werbeflächen sind noch analog und verursachen hohe Betriebskosten durch ineffiziente Beleuchtung. Projektunion und IOX haben mit „smart.click Billboard Control“ ein IoT-Gerät entwickelt, das bestehende Werbeanlagen digitalisiert und damit deren Betrieb optimiert. Über Narrowband-IoT werden Beleuchtung und Anzeigen aus der Ferne gesteuert.

Die Herausforderung: Hohe Kosten durch analoge Werbeflächen

Ein großer Teil der Werbeflächen in Deutschland ist noch analog und verfügt nicht über die Möglichkeit einer effizienten Überwachung und Steuerung aus der Ferne. So werden Betriebsstörungen durch Vandalismus oder Ausfälle der Leuchtmittel oder der Motoren für den Plakatwechsel zu spät erkannt.

Betreiber kämpfen zudem mit Unklarheiten über den Stromverbrauch, mangelnder Überwachung von Beleuchtungsausfällen und Sonderwünschen der Verpächter. Schwierigkeiten bei der fairen Kostenverteilung und Handling von Sonderwünschen verringern die Profitabilität. Die fehlende Integration in digitale Systeme verhindert zudem die Nutzung von Echtzeitdaten zur Prozessoptimierung.

Unternehmen der Außenwerbung suchen daher nach Möglichkeiten, ihre analogen Werbeflächen in die digitale Welt zu überführen, um Betriebskosten zu senken und Betriebsstörungen frühzeitig zu erkennen.

Die Lösung: Digitalisierung von Werbeanlagen

Um diese Herausforderungen zu meistern, haben der Hagener Werbeanlagenanbieter Projektunion und der Düsseldorfer IoT-Spezialist IOX gemeinsam das System „smart.click Billboard Control“ entwickelt. Das IoT-Gerät wird in bestehende Werbeanlagen integriert und über den Mobilfunkstandard Narrowband-IoT mit dem Internet verbunden. Das Netz ermöglicht eine energieeffiziente und kostengünstige Datenübertragung mit hoher Reichweite und guter Gebäudedurchdringung.

Das Gerät überwacht den Stromverbrauch der Beleuchtung und kann über die IOX-Plattform automatisiert und ferngesteuert werden. Dies ermöglicht es den Betreibern, die Beleuchtungszeiten anzupassen und den Energieverbrauch zu optimieren. Zusätzliche Sensoren erfassen Parameter wie Temperatur, Feuchte, Druck und Bewegung und ermöglichen so eine umfassende Zustandsüberwachung der Anlagen.

Ein zentrales Merkmal ist die Integration in bestehende IT-Systeme der Unternehmen über offene Schnittstellen und APIs. Dies ermöglicht eine nahtlose Anbindung und Datenübertragung, ohne dass umfangreiche Anpassungen notwendig sind. Durch die Erfassung und Auswertung von Echtzeitdaten können Unternehmen die Standorte von Werbeanlagen individuell überwachen und steuern.

Zusätzlich eingebaute Sensoren überwachen Ausfälle und Vandalismus an Werbeflächen. Das ermöglicht eine schnelle Reaktion auf Vorfälle, wodurch die Instandhaltungskosten und Ausfallzeiten sinken. Die Sensoren und ihre Daten helfen dabei, ungenutzte Potentiale der Standorte ausschöpfen. Das sind Messdaten wie Personenströme, CO2 oder der Lärmpegel in der Umgebung. Mit diesen Daten kann der Betreiber entweder sein eigenes Geschäft optimieren oder neue Geschäftsmodelle einführen.

Das Ergebnis: Niedrige Energiekosten und neue Geschäftsmodelle

Mit „smart.click Billboard Control“ können Unternehmen ihre Energiekosten deutlich senken. Nach Angaben der Projektpartner können Außenwerber ihre Stromkosten um bis zu 60 Prozent reduzieren. Dies wird durch die effiziente Nutzung von Ressourcen und die Reduzierung von Ausfallzeiten erreicht. Darüber hinaus leistet das System einen Beitrag zum Umweltschutz und verbessert das Nachhaltigkeitsprofil der Unternehmen, indem Energieverbrauch und CO2-Emissionen reduziert werden.

Des Weiteren eröffnet die Digitalisierung von Werbeflächen neue Geschäftsmöglichkeiten. Unternehmen können zusätzliche Daten nutzen, um innovative Geschäftsmodelle zu entwickeln und das Potenzial ihrer Werbeflächen voll auszuschöpfen. Beispielsweise können datenbasierte Dienstleistungen angeboten oder personalisierte Werbung geschaltet werden. Die Integration in bestehende Systeme über offene Schnittstellen erleichtert diesen Prozess und fördert die Skalierbarkeit der Lösung.

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