Leerlaufzeiten gehören zu den größten versteckten Kostenfaktoren in der Zerspanung. Ohne eine systematische Erfassung von Zustands- und Leistungsdaten lässt sich ihr Einfluss auf Energie und Verschleiß im Betrieb nicht zuverlässig erkennen.
Die Herausforderung: Fehlende Transparenz über Leerlauf und Energiebedarf
In einem Zerspanungsbetrieb liefen Hydraulikpumpen und Peripheriesysteme häufig weiter, obwohl Maschinen nicht aktiv genutzt wurden. Das führte zu dauerhaft hohem Energieverbrauch, unnötigem Verschleiß und steigenden Betriebskosten – ein klassischer Fall von ‚Leerlauf frisst Effizienz‘. Hier unterstützte die in.hub GmbH mit ihrer Expertise in der Erfassung und Auswertung industrieller Zustandsdaten.
Die Lösung: Automatische Standby-Erkennung mit lokaler Auswertung
Mit dem HUB-EN200 von in.hub wurde eine automatische Standby-Erkennung umgesetzt. Das System erkennt anhand von Leistungs- und Zustandsdaten, wann eine Maschine im Leerlauf ist, und schaltet sie automatisch oder nach definierten Regeln ab. Die Daten werden direkt lokal ausgewertet – keine Cloud, kein zusätzlicher Server, keine IT-Schnittstellen nötig. So ermöglicht in.hub eine einfache Integration in bestehende Produktionsabläufe.
Das Ergebnis: Weniger Energieverbrauch und schnellere Amortisation
- 13,2 MWh weniger Energieverbrauch pro Jahr
- 2.640 € Stromkostenersparnis jährlich
- Reduzierter Verschleiß und geringere Wartungskosten
- Über 7.000 € Gesamtersparnis pro Jahr
Die Investition von 6.800 € hatte sich bereits nach zwölf Monaten amortisiert. Neben der Kostensenkung profitieren auch Wartung und Instandhaltung – weniger Laufzeit bedeutet längere Lebensdauer.
Fakten im Überblick
| Branche | Zerspanung / Metallbearbeitung |
| Anwendungsfall | Automatisches Standby-Management |
| Lösung | HUB-EN200 mit lokaler Auswertung |
| Lösungsgeber | in.hub GmbH |
| Ergebnis | − 13,2 MWh Energie, 7.000 € Einsparung p. a. |
| Amortisation | 12 Monate |
| Investition | 6.800 € |