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Neue Strategien für die Kreislaufwirtschaft – Nachhaltigkeit und der Digitale Produktpass (DPP) im EU Green Deal

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IoT Use Case Podcast #128 - ECLASS + IW

In dieser Podcast-Episode geht es um den „Digitalen Produktpass“ (DPP), ein Thema, das im Rahmen des EU-Green Deals eingeführt wurde. Der Podcast zielt darauf ab, zu erklären, wie bereit Unternehmen für die Implementierung des DPP sind und wie das Internet der Dinge (IoT) dabei unterstützen kann. Zu Gast sind Dr. Adriana Neligan, Senior Economist im Themencluster Digitalisierung und Klimawandel, Institut der deutschen Wirtschaft (IW) und Thorsten Kroke, Geschäftsführer bei ECLASS. Sie diskutieren, wie der DPP zur Nachhaltigkeit in der Wirtschaft beitragen kann und welche technischen und wirtschaftlichen Herausforderungen es gibt.

Folge 128 auf einen Blick (und Klick):

  • [06:20] Herausforderungen, Potenziale und Status quo – So sieht der Use Case in der Praxis aus
  • [26:07] Lösungen, Angebote und Services – Ein Blick auf die eingesetzten Technologien

Zusammenfassung der Podcastfolge

In dieser Folge wird besprochen, dass viele Unternehmen noch nicht die technischen und organisatorischen Voraussetzungen erfüllen, um ein System wie den DPP zu implementieren. Die Gäste erörtern die Schwierigkeiten, relevante Informationen aus tausenden Datenbanken zusammenzuführen, und wie die Fragmentierung der Datenhaltung eine einheitliche Datennutzung erschwert.

Als Lösungsansatz wird im Podcast die Nutzung von ECLASS als etablierter digitaler Standard für Produktbeschreibungen vorgestellt, der eindeutige und klassifizierte Informationen über Produkteigenschaften liefert. Dieser Standard kann als Basis für die Implementierung des DPP dienen, da er klare Strukturen und einheitliche Datenformate bietet. Die Gäste betonen, dass ECLASS zur Senkung der Einstiegshürden eine Grundlizenz kostenlos anbietet, was Unternehmen den Zugang zu diesem Standard erleichtert, ohne dass sofort hohe Kosten anfallen. Der Austausch und die Kooperation zwischen verschiedenen Stakeholdern, wie z.B. Industrieverbänden und Technologieanbietern, werden als wichtige Elemente zur Unterstützung der Verbreitung und Akzeptanz von Standards wie ECLASS hervorgehoben. Darüber hinaus wird die Notwendigkeit von Investitionen in digitale Bildung und technologische Infrastruktur betont, um die Data Readiness der Unternehmen zu verbessern. Die Podcastgäste halten fest, dass Unternehmen in die Fähigkeiten ihrer Mitarbeiter investieren müssen, um die technischen Anforderungen des DPP erfüllen zu können.

Diese und weitere Fragen werden in Folge 128 beantwortet: 

  • Was ist ein digitaler Produktpass und welche Rolle spielt er im Rahmen des Green Deals der Europäischen Union? 
  • Wie bereit sind Unternehmen für die Implementierung eines solchen Systems und welche Unterstützung benötigen sie dabei? 
  • Was sind die technischen und inhaltlichen Anforderungen eines DPP und wie kann er zur Kreislaufwirtschaft beitragen? 
  • Welche politische und wirtschaftliche Bedeutung hat der DPP und wie wird er in verschiedenen Use Cases angewendet? 

Podcast Interview

Hallo Thorsten, hallo Adriana. Erstmal schön, dass ihr heute da seid und herzlich willkommen zum IoT Use Case Podcast. Thorsten, wie geht’s dir? Wo erreiche dich gerade?

Thorsten

Ich bin tatsächlich zu Hause. Ich habe sowohl beruflich als auch privat eine tolle Woche hinter mir. Kommen wir erst zum beruflichen Teil und das ist heute Thema, ich habe ganz viele DPP-Vorträge auch vor sehr vielen Leuten gehalten. Das Thema bewegt gerade. Deswegen freue ich mich, dass wir hier eingeladen worden sind von dir. Privat läuft es richtig gut. Ich bin großer Podcast-Fan, nicht nur, weil ihr tolle Podcasts macht, sondern ich höre auch andere gern.

Du hast auch privat ein bisschen Erfahrung mit Podcasts, habe ich im Vorfeld gehört, ne?

Thorsten

Ich hatte mal einen sehr aktiven namens Trekcast, aber ich bin auch so immer mal bei Medien und vor allen Dingen bei Nerd-Themen zu Gast. Ich finde, ihr macht das großartig audio-technisch, also richtig gute Qualität. Das ist wichtig, weil es ein Audio -Format ist, da braucht man halt gutes Equipment.

Für alle Zuhörerinnen und Zuhörer gerade, also Thorsten hat auch ein Mikrofon vor sich. Sieht sehr well equipped aus. Wir sehen uns ja hier auch mit Video, deswegen, das ist sehr schön. Du warst ja auch schon mal zu Gast bei Folge 101 mit der Firma Neoception. Auch zum Thema Asset Administration Shell, da gern mal reinhören, wenn ihr Thorsten in der Rolle noch mal hören wollt. Du hast es angesprochen, DPP. Wir sprechen heute zum Thema digitaler Produktpass, was das genau ist, was es bedeutet. Deswegen begrüße ich auch ganz herzlich Adriana in der Runde. Schön, dass du heute da bist. Wo bist du denn gerade unterwegs? Bist du auch zu Hause oder wo erreiche ich dich gerade?

Adriana

Erstmal vielen herzlichen Dank für die Einladung. Ich freue mich sehr, hier heute da zu sein und diesen Podcast aufzunehmen. Mich erreicht man heute im Hauptstadtbüro des Instituts der deutschen Wirtschaft. Wir haben nämlich den Hauptstandort in Köln und ich sitze aber mit einer kleinen Truppe hier in Berlin, damit wir nah an der Politik sind. Denn meine Hauptthemen sind Klimawandel und Digitalisierung und aus diesem, sage ich mal, Themen-Gemenge ist dann der digitale Produktpass auch zu meinem Thema geworden.

Sehr schön. Adriana, du bist seit 2004 im Institut der Deutschen Wirtschaft, hast ein Studium der Ökonomie an der Universität Augsburg absolviert und warst im Ausland, in Dublin, Irland, und hast nun die Themen Green Economy, Kreislaufwirtschaft, Rohstoffe, Energie und Umwelt sowie das Themencluster Digitalisierung und Klimawandel. Du hast einige spannende Veröffentlichungen begleitet. Ich hoffe, wir erfahren heute mehr darüber.

Adriana

Hintergrund war, dass sich zu dem Zeitpunkt nicht viele damit befassten und ich nach zehn Jahren bei der IW Consult, der Tochtergesellschaft beim IW, nachdem ich dort viele Themen betreut hatte, zu einer Themenspezifisierung übergegangen bin. Ich entschied mich für Umweltthemen. In meinem Studium in Augsburg hatte ich Umweltökonomie als Schwerpunkt und bin zu meinen Wurzeln zurückgekehrt. Es gab Kollegen, die Energie- und Klimathemen bearbeiteten, also entschied ich mich für die Rohstoff- und Ressourcenthemen.

Interessant. Meinst du mit Kreislaufwirtschaft also den gesamten Produktlebenszyklus vom des Design und der Optimierung von Produkten bis hin zu neuen Geschäftsmodellen? Wie versteht man dieses Cluster generell, in dem du tätig bist?

Adriana

Genau, ich nehme gern den englischen Begriff, wenn wir von einer Circle Economy sprechen, weil der etwas weitergefasst ist als das deutsche Wort Kreislaufwirtschaft. In der deutschen Tradition ist Kreislaufwirtschaft eigentlich nur Recycling oder was ich mit Abfällen mache. Wenn wir von einer Circle Economy im neuen Sinne sprechen, dann reden wir von eben diesem gesamten Produktlebenszyklus. Ich denke bereits beim Design mit, ob ich mein Produkt wieder recyceln kann.

Das Institut der deutschen Wirtschaft ist ein privates Wirtschaftsforschungsinstitut, das sich für eine freiheitliche Wirtschafts – und Gesellschaftsordnung einsetzt. Eure Aufgabe ist es, wenn man jetzt high level das Ganze betrachten will, ein Stück weit auch das Verständnis wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Zusammenhänge zu verbessern. Das vielleicht noch mal so ein bisschen zum Hintergrund. Ich glaube, viele, die heute zuhören, sind aus der Industrie, haben vielleicht Ansatzpunkte, aber es ist nicht so das tägliche Business.

Adriana

Ja, ich würde dem auf jeden Fall zustimmen. Das steht auch in unserer Vision und Mission. Wir unterscheiden uns von anderen Wirtschaftsforschungsinstituten darin, dass wir keine Grundlagenforschung betreiben, sondern vor allem angewandte Forschung leisten und diese verständlich erklären wollen, sei es für Medien, Politik oder Unternehmen, sodass jeder den Kern eines Themas nachvollziehen kann.

[06:20] Herausforderungen, Potenziale und Status quo – So sieht der Use Case in der Praxis aus

Ja, und jetzt ist es besonders spannend in der Konstellation mit euch beiden. Thorsten, du bist Geschäftsführer von ECLASS, sowie des dahinterstehenden Vereins. Wie seid ihr zusammengekommen? Warum seid ihr beide heute hier?

Thorsten

ECLASS hat sein Büro im Institut der deutschen Wirtschaft. Seit 24 Jahren besteht eine enge Verbindung beider Unternehmen. Ich profitiere hauptsächlich von meinen Kolleginnen und Kollegen im IW, einschließlich Adriana, denn ECLASS benötigt als Anbieter eines digitalen, semantischen Standards die Übersetzung politischer Vorgaben und ökonomischer Zusammenhänge. Ich bin kein Ökonom, sondern Wirtschaftsinformatiker. Vieles, was Adriana erforscht und aufbereitet, verstehe ich erst, nachdem sie es mir erklärt hat. Aber das ist gut so, denn ich kann schnelles Feedback geben, wie es operativ funktioniert oder wie IT-Systeme konstruiert werden müssen.

du hast das Thema semantischer Standard, das zunächst etwas abstrakt klingen mag, bereits angesprochen. Wir werden es heute genauer betrachten. Ihr seid seit 2000 erfolgreich, auch international tätig und operiert als Non-Profit-Organisation mit Mitgliedern aus Unternehmen, Verbänden und Instituten sowie verschiedenen Industriebranchen. Ihr entwickelt einen führenden digitalen Datenstandard für Produktbeschreibungen, der vielleicht mit einem USB-Stecker vergleichbar ist. Ihr befasst euch mit einem Standard, der speziell auf die Zuordnung bestimmter Produkteigenschaften abzielt?

Thorsten

Du kannst es dir so vorstellen: Viele meiner Kunden würden mich jetzt grillen, wenn ich es so vereinfacht darstelle. Aber nimm an, du bist Hersteller und listest alle Produktinformationen in einer Excel-Tabelle auf. Wir kümmern uns um die Spaltenüberschriften. Wir standardisieren genau das, was notwendig ist, um deine Produkte zu beschreiben: Länge, Breite, Höhe, Bemessungsspannung, Gewicht, Farbe, Kühltemperatur und weitere Eigenschaften. Diese sind individuell für jedes Produkt, sodass wir eine eindeutige Beschreibungsstruktur für jedes weltweit hergestellte Produkt liefern können. Das geht dann bis in die Datenbanken der ERP- und PIM-Systeme. Warum ist das wichtig? Die Leute wollen Datenaustausch innerhalb und außerhalb des Unternehmens, und dabei ist klar, dass beispielsweise die dritte Stelle immer die Länge in Zentimetern und die vierte Stelle immer die Farbe nach RGB-Code ist. Wir legen genau fest, wie diese Informationen semantisch transportiert werden.

Fantastisch, und darauf werde ich im nächsten Schritt noch einmal zurückkommen. Jetzt ist es ja so, um dieses Thema anzugehen, hat ja die EU im Zuge des Green Deals, glaube ich, diesen Produktpass ein Stück weit eingeführt, um den wirklich effektiv auch zu gestalten und auch einen Beitrag zur Wirtschaft zu leisten. Adriana, hier kommt ihr ins Spiel. Das ist sozusagen die Schnittmenge, an der ihr mit ECLASS gemeinschaftlich an diesem Thema arbeitet.

Adriana

Genau, wir haben letztes Jahr festgestellt, dass wir am selben Thema arbeiten, aber aus unterschiedlichen Perspektiven. Wir befassen uns schon eine Weile mit dem Green Deal, und der digitale Produktpass wird in Umweltausschüssen, an denen Unternehmens- oder Verbandsvertreter teilnehmen, bereits länger diskutiert. Dieser Vorschlag existiert seit der EU-Ökodesign-Verordnung. Allerdings gibt es, was die Herangehensweise von Thorsten betrifft, in dieser Regulierung bisher keinen konkreten Vorschlag, wie dies aussehen soll. Es werden technische Anforderungen in dieser Verordnung formuliert, die nun beschlossen ist. Aber wie das konkret aussehen soll, da sind viele noch ratlos. Ich war in zahlreichen Sitzungen, in denen Unternehmen fragten: Was müssen wir eigentlich machen? Und hier kann Thorsten mit ECLASS tatsächlich helfen.

Könntest du uns vielleicht erläutern, was genau der Green Deal beinhaltet? Du hast, glaube ich, auch eine Veröffentlichung in diesem Bereich. Könntest du uns das Warum erläutern? Warum ist das wichtig und warum sprechen wir heute darüber? Ich denke, du kannst hier noch einige Insights teilen, bevor wir ins Thema einsteigen.

Adriana

Ja, gerne. Der EU Green Deal ist im Prinzip die Wachstumsstrategie der Europäischen Union unter Berücksichtigung unserer Klimaziele. In der EU wollen wir bis 2050 klimaneutral werden, in Deutschland sogar bis 2045. Wir haben also noch ambitioniertere Ziele. Wie kann das gelingen? Wir müssen die Wirtschaft umstellen. Um diesen Transformationsprozess zu unterstützen, hat sich die Europäische Union zahlreiche Maßnahmen überlegt. Dazu gehört unter anderem das EU-Kreislaufwirtschaftspaket, das die EU zu einer Kreislaufwirtschaft machen soll. Wir wollen nachhaltige Produkte zur Norm machen. Wir kommen von einer linearen Wirtschaftsweise und streben nun eine zirkuläre, kreislauforientierte Wirtschaftsweise an. Das geschieht nicht über Nacht; viele Prozesse müssen stattfinden. Es muss in Unternehmen in klimafreundliche Technologien investiert werden, insbesondere wenn der Klimaaspekt im Vordergrund steht. Oder wir müssen über neue Geschäftsmodelle nachdenken: Nicht mehr Verkaufen, sondern vielleicht Vermieten. Das Produkt bleibt in meinem Eigentum, und ich bekomme es zur Rückgewinnung der Rohstoffe zurück. Das sind die Ideen dahinter.

Okay, und zum digitalen Produktpass: So wie ich es verstanden habe, werden darin alle relevanten Informationen eines Produkts von verschiedenen Herstellern digital erfasst, um diese dann aus Transparenzgründen bereitzustellen. Das klingt noch etwas abstrakt. Könnt ihr das noch genauer erklären, vielleicht anhand eines konkreten Beispiels? Es gibt, soweit ich weiß, bereits den Batteriepass. Könntet ihr hier ein wenig aufklären? Was bedeutet das genau in der Praxis? Was beinhaltet es?

Adriana

Es ist wirklich wichtig, Informationssilos aufzubrechen. Jedes Unternehmen verfügt über Daten zu seinen Produkten, aber andere, die möglicherweise mit dem Produkt weiterarbeiten oder es recyceln, haben diese nicht. Es geht darum, die Transparenz zu erhöhen, damit alle Beteiligten Produkte im Lebenszyklus möglichst klima- und ressourcenschonend behandeln können.

Thorsten

aus Sicht der kleinen und mittelständischen Unternehmen blicke ich auf über 100 Seiten Gesetzestext und Regulatorik. Adriana hilft mir, zu verstehen, was gemeint ist, aber eine Lösung habe ich noch nicht. Daher eine Analogie: Unsere Reisepässe enthalten Basisinformationen wie Augenfarbe und Staatsbürgerschaft, aber auch volatile Informationen. Jedes Mal, wenn man außerhalb der EU reist, bekommt der Pass einen Stempel. Das zeigt im Lebenszyklus des Passes und meiner Reisen, wo ich gewesen bin. Jedes Individuum in Europa hat so einen Reisepass mit Stamminformationen, zu denen im Laufe des Lebenszyklus weitere Informationen hinzukommen. Ähnlich ist es beim Digitalen Produktpass (DPP). Es gibt unveränderliche Informationen wie den Hersteller und Daten, die während des Lebenszyklus des Produkts erfasst werden. Dies kann für einen Hersteller aus Frankreich interessant sein, der nur Produkte aus Frankreich verkauft, um einen niedrigen CO2-Fußabdruck zu gewährleisten. Endlich kommt Transparenz in die Produkte. Aber die Frage bleibt, wie ein solcher Reisepass genau aussehen soll?

Hast du da mal so ein paar beispielhafte Use Cases, wie das da zur Anwendung kommt, wenn man das jetzt auf die Industrie überträgt? Adriana, du hast das Thema Materialzusammensetzung und Recycling angesprochen. Welche klassischen Anwendungsfälle gibt es, die vor allem für die Industrie relevant sind?

Thorsten

Die EU möchte, dass man mit Batterien beginnt, dann Textilien und anschließend elektrische Geräte, schwerpunktmäßig Hausgeräte wie Waschmaschinen, hinzukommen.

Und mit Batterien meinst du jetzt das Produkt, die Batterie, die auf den Markt kommt und mit bestimmten Produktmerkmalen beschrieben wird?

Thorsten

Genau, von unserem Smartphone bis hin zu Wegwerfbatterien und E-Fahrzeugen, überall sind Akkumulatoren verbaut. Die Industrie nutzt sehr viel batteriebetriebenes Equipment, das eine große Bandbreite aufweist. Eine Batterie ist ein energieintensives Produkt mit Rohstoffen, die von weit her kommen. Das ist ein treffendes Beispiel. Tatsächlich haben wir hier verschiedene Use Cases: Zunächst das Engineering – woher kommen die Materialien, was für Produkte sind das genau? Dann der Einkauf, der Vertrieb, wo ich ein besonders umweltfreundliches Produkt meinen Kunden anbieten möchte, und schließlich der Endkunde, der auch eine Rolle spielt. Es macht für mich als Konsument einen Unterschied, ob ein Produkt lokal und klimaneutral produziert oder aus Fernost per Flugzeug importiert wurde und womöglich noch schädliche Stoffe enthält. Das beeinflusst als Endkunde meine Kaufentscheidungen. Diese Transparenz ist also wichtig. Es geht um den Use Case Datenaustausch, möglichst ohne Informationsverlust und friktionslos.

Das bedeutet, je nachdem, welcher Hersteller oder Betrieb ich bin, habe ich wahrscheinlich unterschiedliche Anwendungsszenarien. Batteriepässe könnten dann beispielsweise consumergetriebene Dinge sein, aber das Thema Recycling und Materialzusammensetzung, sowie Typenschilder, das Thema Wartung, sind ebenfalls Anwendungsfälle, die Betriebe berücksichtigen müssen, oder?

Thorsten

Das Typenschild ist einer der drei Bausteine in unserer Lösung, die Adriana und ich entwickelt haben, um zu definieren, wie das Ganze aussehen muss. Dies beinhaltet auch den Wartungsfall – wo kaufe ich meine Ersatzteile, wie läuft das Dismantling, die Reparaturen und so weiter. Das ist auch eine gesellschaftliche Frage. Adriana hat angedeutet, dass wir zunehmend zu einer Wegwerfgesellschaft geworden sind. Selten werden Produkte noch repariert, aus verschiedensten Gründen. Wenn ich jedoch reparieren kann, ist das wahrscheinlich umweltfreundlicher.

Okay, ich habe die Anwendungsfälle verstanden. Die Vision der Politik ist es, Transparenz zu schaffen und einen einheitlichen Produktpass zu etablieren, auf den zugegriffen und in dem Daten eingesehen werden können. Wie könnte so ein Produktpass aussehen? Adriana, vielleicht kannst du dazu etwas sagen – aus politischer Sicht, wie könnte so ein einheitlicher Produktpass aussehen?

Adriana

Das ist tatsächlich noch die offene Frage. Zum Hintergrund: Es existieren bereits zahlreiche individuelle Lösungen, in denen Produktinformationen in Datenbanken erfasst werden, besonders bei schädlichen Produkten oder Chemikalien. Es ist nicht so, dass die Unternehmen bisher nichts gemacht haben. Es gibt viele individuelle Ansätze. Auch den Energieausweis bei Gebäuden gibt es bereits. Es mangelt jedoch an einem übergreifenden Produktpass für alle Branchen und Produkte. Wir müssen bedenken, dass dies auch die Industrie betrifft. Was bedeutet eigentlich Ökodesign? Die EU-Ökodesign-Verordnung verlangt, nachhaltige Produkte zur Norm zu machen. Aber was verstehen wir darunter? Ökodesign bedeutet, Produkte möglichst ressourcen- und umweltschonend zu gestalten. In dieser Verordnung gibt es klare Anforderungen an Produkte, um Abfälle zu vermeiden, Ressourcen zu sparen und Produkte reparier- und recycelbar zu machen. Deshalb ist Transparenz so wichtig. Der digitale Produktpass ist für die Politik ein entscheidendes Instrument, um diese Transparenz zu ermöglichen. Wie ein einheitlicher Produktpass aussehen kann, ist im Detail schwierig zu realisieren. Daher sollte bei einer umsetzbaren Lösung auch Pragmatismus eine Rolle spielen. Man kann nicht alles erfassen.

du hast verschiedene Akteure und Unternehmen angesprochen, die bereits viel beitragen. Wer sind die Akteure und Stakeholder, die dieses Thema betrifft? Ich könnte mir vorstellen, dass Aufklärungsarbeit nötig ist, etwa von Industrie- und Handelskammern, aber auch von anderen. Welche Akteure und Stakeholder sind genau betroffen?

Adriana

Quasi alle, denn bis auf wenige Ausnahmen, wie im Nahrungsmittelbereich, sind nahezu alle Produktgruppen betroffen. Es ist ein umfassendes Thema und nicht nur große Unternehmen sind davon betroffen, sondern alle müssen sich damit auseinandersetzen. Erst gestern war ich mit Handwerkern im Gespräch; für kleinere Unternehmen wird der Zugang zum digitalen Produktpass einmal mehr entscheidend sein, vor allem wenn sie Reparaturen durchführen müssen.

Und wenn wir uns jetzt die Daten anschauen – es ist ja auch der IoT Use Case Podcast, deshalb sprechen wir viel über Daten und deren Verarbeitung. Aber lasst uns noch einmal auf die Herausforderungen und Schwierigkeiten eingehen, denn die Unternehmen verfügen bereits über Daten. Es muss also eine enorme Menge verschiedener Daten und Lösungen geben. Was sind die Herausforderungen oder Schmerzpunkte für die Betriebe, um dies überhaupt lösen zu können?.

Adriana

im Rahmen unseres Berichts haben wir uns die Frage gestellt, wie vorbereitet die Unternehmen eigentlich auf den digitalen Produktpass sind. Der Produktpass stellt inhaltliche Anforderungen, wie ich beschrieben habe, aber auch technische. Unsere Digitalisierungsexperten haben festgestellt, dass die deutsche Wirtschaft in Bezug auf Digitalisierung und effiziente Datenbewirtschaftung nicht so fortgeschritten ist.

Sind dann halt Excel -Tabellen vielleicht oder irgendwie verschiedene…

Adriana

Viele analoge Dokumente werden lediglich digitalisiert, also eingescannt, was keine echte Datenbewirtschaftung darstellt. Eine Umfrage meiner Kollegen ergab, dass nur drei von zehn Unternehmen wirklich data economy ready sind, also Daten wirklich effizient bewirtschaften können. Sie können Daten gut speichern und managen sowie intelligent nutzen. Also, was machen wir mit den Daten? Wir müssen sie analysieren und vernetzen können. Und ich glaube, da besteht noch großes Verbesserungspotential. Was die inhaltlichen Anforderungen betrifft, besteht ebenfalls Handlungsbedarf. Die deutsche Wirtschaft ist hervorragend, was die Produktion langlebiger und hochwertiger Produkte betrifft – das klassische „Made in Germany“. Aber bei der Aufrüstbarkeit oder Reparierbarkeit besteht noch Verbesserungsbedarf, weil dies bisher nicht im Zentrum des Geschäftsmodells stand. Die Idee ist auch, neue Geschäftsmodelle zu initiieren. Ein positiver Effekt des digitalen Produktpasses könnte sein, dass ich Informationen zur Verfügung habe, um meinen Kunden besser zu helfen und vielleicht auch die Zusammenarbeit mit meinen Lieferanten zu verbessern.

Thorsten

Unsere Existenzberechtigung ergibt sich aus dem, was Adriana treffend beschrieben hat. Die Daten existieren bereits, sind aber sehr proprietär. Sie können teilweise unternehmensintern genutzt werden, beim Datenaustausch kommt es jedoch zu Problemen. Unterschiedliche Einheiten führen zu Verwirrung, Länge wird mit Breite verwechselt, Kühltemperatur in Celsius und Fahrenheit führt zu einem „Datensalat“. Genau hierfür ist ECLASS unerlässlich. Semantik bestimmt die Struktur, die nötig ist, um Daten zu verstehen. Systeme müssen miteinander kommunizieren, denn Menschen müssen die Daten zwar lesen können, aber es ist die Kommunikation zwischen Systemen wie ERP, PIM und IoT, die wichtig ist. Adriana und ich waren unter den Ersten, die diesen Ansatz verfolgten: Einen identifizierenden Teil – wer ist der Produzent, und einen beschreibenden Teil – was sind die Funktionen und spezifischen Eigenschaften des Produkts. Denn eine Batterie unterscheidet sich von einem T-Shirt. Dazu kommen alle umwelt- und lebenszyklusrelevanten Daten. Wie ist mein Produktlebenszyklus, was sind meine Bestandteile, mein CO2-Fußabdruck? Gibt es Umweltverschmutzung? Wie wird das Produkt recycelt oder zerlegt? All diese Sachen lassen sich tatsächlich mit ECLASS abbilden. Das reicht aber noch nicht aus. Unsere Idee: da kommt ein standardisierter Datencontainer herum. Deswegen ist der Verweis zur Folge 101 gut, da kommt nämlich eine Asset Administration Shell rum. Du hattest Christian Mosch zu Besuch im Podcast, der bietet diesen standardisierten Datencontainer, die Asset Administration Shell an, und diese Kombination wird die Lösung sein. Adriana und ich haben uns gefreut, das ist auch das, was der ZVEI sagt in Deutschland, die gehen genau in dieselbe Architektur wie Adriana und ich und sagen: diese drei Bestandteile, in einer Asset Administration Shell, mit ECLASS und dann kannst du arbeiten. Das wird nicht die Lösung sein, das wird aber eine der Lösungen sein, weil der Datenaustausch ist wichtig, die Transparenz.

Okay, um es zusammenzufassen: Viele Unternehmen in Deutschland erfüllt noch nicht die Voraussetzungen für die Implementierung des digitalen Produktpasses. ECLASS bietet einen Ansatz, um die notwendigen Daten zu identifizieren, zu beschreiben und mit Umwelt- und Produktlebenszyklusdaten zu ergänzen. Dies gilt für alle Arten von Daten, unabhängig von ihrer Beschaffenheit im Herstellungsprozess?

Thorsten

Das ist korrekt. Bei der Herstellung des Produkts entstehen Daten, vom Einkauf der Komponenten bis hin zur Qualitätssicherung. An verschiedenen Punkten des Herstellungsprozesses kommen neue Daten hinzu. Die Umweltinformationen, zum Beispiel der CO2-Fußabdruck und die Materialeigenschaften der Schrauben, fließen in die Veredelung des Produktes ein und bilden neue Instanzen dieser Daten.

[26:07] Lösungen, Angebote und Services – Ein Blick auf die eingesetzten Technologien

Wenn man das Thema strukturiert für seinen Betrieb angehen und mit euch zusammenarbeiten möchte, wäre es hilfreich zu verstehen, wie ECLASS als Standard funktioniert. Vielleicht könntest du anhand einiger Use Cases erläutern, wie das geht. Könntest du zuerst erklären, wie die Lösung ECLASS allgemein funktioniert? Also technologisch gesehen? Mach doch bitte einen ersten Ansatz, was ECLASS bedeutet und was es Lösung leisten kann.

Thorsten

Jetzt komme ich wieder zu diesem etwas hinkenden Beispiel mit den Excel-Tabellenüberschriften zurück. Zuerst musst du festlegen, um welche Art von Produkt es sich handelt. ECLASS kann 44.000 verschiedene Produktarten beschreiben, von der Schraube bis zum Flugzeug. Nach der Festlegung der Produktart determiniert das die sogenannten Merkmale, also die konkreten Excel-Spaltenüberschriften, um dieses Produkt korrekt zu beschreiben. Im ECLASS-Standard gibt es mehr als 28.000 solcher Merkmale, und sie sind einzigartig. Die Länge ist beispielsweise fast allen Produkten zugeordnet, ebenso das Gewicht in Gramm. Andere Merkmale wie Bemessungsspannung oder Explosionsschutz gelten nicht für jedes Produkt.

Also, ihr habt die Kategorien und Überschriften definiert. Wenn wir das Beispiel Materialzusammensetzung für Recycling nehmen, bedeutet das, dass bereits alle Daten für diesen Use- Case standardisiert vorbereitet sind, um ein gemeinsames Verständnis zu gewährleisten.

Thorsten

Korrekt. Wenn etwas fehlt, kann es ergänzt werden, denn ECLASS ist ein offener Standard. Die Aktualisierungen kommen von Industrieexpertinnen und Experten, hauptsächlich aus Europa. Wir haben über 60 aktive Arbeitskreise aus der Industrie, die Verbesserungen und fehlende Informationen zusammentragen. Jährlich gibt es ein Update, das komplett maschinenverarbeitbar ist, mit Migrationsdokumenten, XML, JSON, RDF und allen anderen Serialisierungen, um die Integration in verschiedene Systeme flexibel zu gestalten.

Hier nochmal der Verweis auf Folge 101, ihr arbeitet nicht alleine, sondern mit Partnern, Softwarefirmen, Endkunden und vor allem auch mit vielen mittelständischen Unternehmen zusammen, um den Standard gemeinsam zu definieren.

Thorsten

Genau, weil das ist auch wichtig. Wir haben viele Hidden Champions in Europa, in Deutschland, Frankreich, die abgeholt werden müssen. Sie sind alle dabei und das ist wichtig, denn sie stellen die Vorprodukte her, wie spezielle Sensoren, Getriebe, elektronische Komponenten, medizinische Güter. Das ist die Stärke Europas: innovative und hochveredelte Produkte.

Beim Thema IoT kommt meine technologische Seite ins Spiel. Ihr arbeiten mit Softwarefirmen wie Neoception und anderen zusammen, die den Standard standardisiert umsetzen. Du hast die Asset Administration Shell als Container erwähnt. Verschiedene Partner helfen den Unternehmen bei der Weiterverarbeitung der Daten. Ihr bietet einen Standard und ein Partner-Ökosystem, das die Daten aufbereitet und bereitstellt, je nachdem, für welchen Softwarepartner sich ein Unternehmen entscheidet.

Thorsten

Korrekt. Von kleinen, spezialisierten Softwareanbietern bis zur SAP und Dassault Systèmes ist alles am Start.

Wer Interesse hat, kann gerne mit Thorsten oder Adriana Kontakt aufnehmen. Ich werde ihre LinkedIn-Profile in den Show Notes verlinken, wo weitere Details geklärt werden können. Nun aber noch eine Frage zum Geschäftsmodell. Ihr seid ein Verein, aber es gibt sicherlich auch ein Geschäftsmodell dahinter. Ist das Angebot für den Empfänger, also für den Endkunden, kostenfrei? Müssen sie etwas bezahlen? Wie ist das Pricing?

Thorsten

Die Faustregel ist: der Hersteller muss es lizenzieren, der Empfänger kriegt es kostenfrei.

Okay, das bedeutet, der Hersteller lizenziert den Standard für sich und seinen digitalen Produktpass und arbeitet mit verschiedenen oder einem Softwarepartner zusammen. Okay, und das wird dann definiert für den Empfänger, der das dann für sich anwendet sozusagen?

Thorsten

Genau, bleiben wir beim Beispiel der Batterie. Da gibt es ungefähr 100 Standards und 150 ECLASS-Merkmale. Als Batteriehersteller gibt es verschiedene Möglichkeiten, diese zu erwerben. Einzelne Merkmale kosten einmalig etwa 5 Cent. Wenn ich also meine Batterieprodukte lizenziere, fallen ein paar Euro an. Der Empfänger meines Batterieproduktpasses kann sich daran erfreuen, denn für ihn ist es kostenfrei. Wer die Batterieinformationen jedoch in ein Elektroauto integriert, etwa Audi, BMW oder Tesla, muss die Informationen für das Auto lizenzieren, da sie Hersteller sind. Derjenige, der das Produkt beschreibt, muss eine Lizenz erwerben. Aber wir reden hier nicht von Tausenden Euro, sondern von Beträgen im Euro- und Cent-Bereich.

Ja, genau. Es ist eine einmalige Chance, eine Basis über einen Standard zu schaffen, statt dass jeder Betrieb für sich alleine anfängt und verschiedene Wege geht. Es ist entscheidend, Datensilos zusammenzuführen und einen einheitlichen Standard zu etablieren, anstatt Tausende von Datenbanken in unterschiedlichen Formaten zu haben. Das ist ja dann auch eure europäische Initiative, das voranzutreiben und da wirklich auf den Standard zzu setzen, der alles das mitbringt, plus das Ökosystem, was es ja dann auch wirklich implementieren und umsetzen kann.

Thorsten

Ich habe noch genau deshalb noch so einen Angeber-Punkt. CEN und CENELEC, das sind ja die europäischen Normungsgremien, sind von der EU gebeten worden, die technischen Normen zum digitalen Produktpass zu schreiben, um den Gesetzestext übersetzbar zu machen. Die haben uns gefragt, wollt ihr da nicht mitmachen? Wollt ihr nicht diese Norm designen, weil ihr seid Experten auf dem Gebiet und wir haben halt einen offiziellen Sitz jetzt in diesem CEN-CENELEC Gremium und sagen, wenn Produktpass, muss der technisch so aussehen. Natürlich sagen wir, Jungs und Mädels, ihr müsst hier auf Standard setzen. Es muss nicht unbedingt ECLASS sein; es gibt auch andere Standards. Aber ohne einen einheitlichen Standard wären die Kosten für die Übersetzung der Daten aus den Silos zu hoch.

Genau, und dann haben wir auch die Chance, einen stabilen europäischen Standard zu etablieren, um verschiedene Use Cases zu lösen und Europas Position zu stärken, oder?

Adriana

Man darf nicht unterschätzen, dass hohe Kosten die Akzeptanz mindern. Die Hersteller oder Inverkehrbringer von Produkten sind es, die den digitalen Produktpass füllen. Sie sollten dies nicht nur als Belastung, sondern auch als Chance begreifen. Bestehende globale Datenstandards bieten einen guten Einstieg, da sie oft mit bereits genutzten Systemen verknüpft sind. Ich gehe davon aus, dass die EU nicht versucht, das Rad neu zu erfinden.

Ja, es macht Sinn, auf bestehende Standards aufzubauen, anstatt bei Null anzufangen. Adriana, es war toll, dich kennenzulernen. Torsten, wir kennen uns bereits aus dem Netzwerk. Diese Folge sollte ein Teaser sein, um das Thema einzuführen und Einblicke aus der Praxis zu geben. Ich habe noch tausend weitere Fragen, aber die können wir offline klären. Die Zuhörer können sich ebenfalls bei Fragen an Torsten und Adriana wenden. Es ist eine bedeutende Initiative, durch den digitalen Produktpass die Anforderungen zu erfüllen, Transparenz, Vertrauen und Rückverfolgbarkeit zu schaffen und gleichzeitig Nachhaltigkeit und Umweltschutz zu fördern. Vielen Dank für die heutige Session. Das letzte Wort übergebe ich euch.

Thorsten

Vielen Dank, Madeleine. Danke für die Einladung. Seht den digitalen Produktpass als Chance, als Einstieg in die Digitalisierung und um Europas Position in der Welt zu stärken..

Adriana

Ja, da kann ich mich auch nur anschließen. Es bleibt noch einiges zu tun. Wir leben nicht in einer perfekten Welt. Ich wollte nicht den Eindruck erwecken, dass wir nicht genug digitalisiert sind, um Bedenken zu wecken. Aber wir benötigen eine gute Balance zwischen der gemeinsamen Nutzung von Informationen und dem Nutzen, den wir daraus ziehen. Viele Unternehmen teilen ihre Daten nicht, weil sie besorgt sind, dass diese nicht ausreichend geschützt sind. Es herrscht Aufbruchstimmung und das Interesse ist groß. Ich hoffe, dass wir weiterhin begleiten und mit unseren Berichten, die das verständlich erklären, einen Beitrag leisten können.

Ja, das konntet ihr definitiv. Ein schöner Abschluss für heute. Ich wünsche euch noch eine schöne Woche. Macht’s gut, ciao! Tschüss!

Adriana

Danke. Tschüss.

Thorsten

Tschüss!

 

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.

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Ing. Madeleine Mickeleit

Host & Geschäftsführerin
IoT Use Case Podcast