Transporttanks für Flüssigstoffe weltweit per IoT verfolgen

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Ladungsträger für Flüssigstoffe (IBC) werden mit dem Industrial IoT weltweit überwacht, um Transparenz und Kontrolle in der Logistik zu erhöhen. Dafür wird jeder (auch ältere) IBC mit der Sensorbox Smart Cap von Packwise ausgestattet. Die ermittelten Sensordaten werden übereine Mobilfunkverbindung mit einer SIM von 1nce übertragen. Die Anwender können anschließend alle Information in der Webapplikation Packwise Flow einsehen.

Die Herausforderung: Keine Nachverfolgbarkeit während des Einsatzes des IBC und dessen Inhalt.

Das Dresdner Startup Packwise widmet sich der Digitalisierung rund um die Aufbereitung und Wiederverwendung von Ladungsträgern für Flüssigstoffe – die bekannten IBC-Tanks (Intermediate Bulk Container). Die gebräuchlichste Variante ist der Kombinations-IBC (K-IBC): Ein Metallkäfig auf einer Palette mit einem Kunststoffbehälter im Inneren. Die Nutzungsdauer ist gesetzlich auf fünf Jahre begrenzt. Anschließend werden sie entweder entsorgt oder – wenn keine Gefahrstoffe transportiert wurden – aufbereitet und verkauft, etwa an Privatleute.

 

Angesichts der Kosten pro IBC und der vergleichsweise geringen Nutzungsdauer ist es für Unternehmen aus der Lebensmittel- oder Chemiebranche wichtig, die Behälter optimal auszulasten. Der genaue Überblick über die im Einsatz befindliche IBC-Flotte ermöglicht die perfekte Optimierung von Abläufen. Dazu gehört etwa der Transport gleicher Mengen mit weniger Containern, eine bessere Routenplanung, weniger Verluste durch Diebstahl oder Beschädigung, automatisierte Nachbestellungen oder vorausschauende Produktionsplanung.

 

Das Startup hat dafür die Packwise Smart Cap entwickelt, die als smarte Tracking-Lösung nachträglich an jeden Container mit einer Klebefolie angebracht wird. Sie verbindet sich mit dem Industrial IoT und sendet aktuelle Zustandsdaten wie Position, Füllmenge oder Temperatur an Packwise Flow, eine Softwareplattform in der Cloud.

 

Die Lösung: Ein nachrüstfähiges IoT-Gerät, das große IBC-Flotten mit der Cloud vernetzt

Die Packwise Smart Cap ist eine einfach zu installierende Sensorbox mit Verbindung zum Industrial IoT. Sie misst wichtige Parameter und überträgt sie an den digitalen Zwilling des IBC-Containers in der Webanwendung Packwise Flow. Dort werden die Daten aufbereitet und visualisiert. Die Unternehmen haben damit jederzeit die Kontrolle über die folgenden Messwerte:

  • Füllstand: Die Smart Cap misst auf 5-10 Liter genau, wie voll der IBC aktuell ist.
  • Standort: Die Smart Cap zeigt auf 3 Meter genau (Indoor und Outdoor) an, wo sich der IBC befindet.
  • Zustand: Die Smart Cap erkennt, ob sich der IBC in Schieflage befindet oder einer großen Beschleunigung ausgesetzt ist.
  • Bewegung: Die Smart Cap meldet Bewegungen des Containers, etwa beim Transport, über definierte Sendeintervalle.
  • Temperatur: Die Smart Cap bestimmt laufend die Umgebungstemperatur des IBC und meldet kritische Temperaturen.

 

Bei der Kommunikation der Packwise Smart Cap setzt das Unternehmen auf mobile Konnektivität mit 1NCE. Denn die Kommunikation zwischen Sensor und Cloudplattform muss zuverlässig sein, in Lagerhallen genauso wie auf dem freien Gelände an jedem Ort der Welt.


Mit der 1NCE IoT Flat Rate bekommt die Packwise Smart Cap die denkbar einfachste Lösung: Mobile Kommunikation über eine einzelne SIM-Karte, die mit der jeweils besten verfügbaren Funktechnologie arbeitet, vorzugsweise mit den Gerätenetzen NB-IoT oder LTE-M. Sie bieten durch ihre stromsparende Technik jahrelange Batterielaufzeiten und niedrige Wartungskosten.


Ein weltweiter Einheitspreis ohne zusätzliche Roamingkosten oder Gebühren für die Installation oder das Setup ermöglichen die einfache Kalkulation der Betriebskosten des gesamten Use Cases. Die Integration der Konnektivität ist einfach und ohne umständliche Konfiguration möglich.

Das Ergebnis: Bessere Auslastung der IBC und größere Nachhaltigkeit

Die Packwise Webapplikation zeigt die Kerndaten jedes einzelnen Containers sowie von Containergruppen an. Mit ihrer Hilfe können die Anwender ihre IBC-Flotte managen, relevante Daten ihren Kunden zur Verfügung stellen oder über Schnittstellen Bestellprozesse in Ihren ERP-Systemen auslösen.

 

Auf diese Weise lässt sich nicht nur der Leerstand der IBC stark reduzieren. Die Verpackung wird zum verbindenden Element zwischen Lieferant und Kunde. Der gemeinsame Blick auf Bestände, Temperaturverläufe und Ankunftszeiten ermöglicht es, sich bei der Zusammenarbeit auf das Wesentliche zu konzentrieren. . Dabei sparen Unternehmen im doppelten Sinne Ressourcen: die der Umwelt und die des Unternehmens (evtl auch der Mitarbeiter).

 

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