Erfassung und Überwachung von Partikelkonzentrationen in Echtzeit

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Hohe Partikelkonzentrationen im Fertigungsbereich beeinflussen die Funktionsfähigkeit von Maschinen, mindern die Qualität des Produktes und wirken sich negativ auf die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus. Herkömmliche Methoden erfordern einen hohen Zeit- und Kostenaufwand für Installation, Wartung und Betrieb, sie liefern aber nur vergangenheitsbezogene Daten. Letztlich ist niemand mit den Ergebnissen zufrieden, denn auch die Produktqualität lässt aufgrund unzufriedenstellender Ausschussquoten zu wünschen übrig.

Die Herausforderung: Technische Sauberkeit in Echtzeit erfassen und analysieren

In jedem industriellen Fertigungsumfeld gibt es stringente Anforderungen von Kunden und Gesetzgeber zur Einhaltung zahlreicher Qualitätsstandards. Diese betreffen nicht nur die zu bearbeitenden oder herzustellenden Produkte, sondern auch die Menschen in der Produktions¬umgebung. Staub- und Partikelverunreinigungen können zu Funktionsausfällen von Maschinen und Anlagen führen, und sie beeinträchtigen die Einhaltung von Qualitätsstandards und Arbeitsschutzmaßnahmen.

 

Herkömmliche Messmethoden sind nur bedingt in der Lage, die geforderten Ansprüche zu erfüllen, weil die Resultate in der Regel nur lokal und zeitlich begrenzte Ereignisse widerspiegeln. Aufgrund des erforderlichen Zeitaufwands für die Auswertung der Ergebnisse können Verbesserungen immer erst verzögert eingeführt werden.

 

in.hub ist ein junges Unternehmen, das es sich zum Ziel gemacht hat, digitale Lösungen und Produkte für mittelständische Unternehmen zu entwickeln, die so einfach und intuitiv funktionieren wie ein Fitnesstracker. Aus dieser Konzeptidee entstanden zahlreiche smarte IoT-Devices zur Zustandsüberwachung. Mit deren Hilfe können 24/7 Informationen über den Zustand ihrer Maschinen, Anlagen und Prozesse in Echtzeit konfiguriert, abgerufen und ausgewertet werden. 

 

Die Lösung: Das Partikelmesssystem pSYS

pSYS ist ein fertig installierbares Komplett-Bundle zur Partikel- und Prozesskontrolle – bestehend aus Hardware, Sensorik und Software. Es wurde nach den neuesten Standards und speziell für die Bedarfe produzierender Unternehmen für dauerhafte Einsätze entwickelt und liefert 24/7 Echtzeitdaten zur Einhaltung von Produktions-, Qualitäts- und Arbeitsstandards in industriellen Fertigungsbereichen. Speziell in der Lackierbranche werden mit dem pSYS u.a. Overspray, Pulverschleppung bei Pulverwechsel, Partikelverunreinigungen in der Lackierzone sowie Partikeleinschluss auf Oberflächen vermieden.

 

Die Dr. Schneider Unternehmensgruppe ist Weltmarktführer für Belüftungssysteme in Fahrzeuginnenräumen und stand – so wie viele andere – vor dem Problem hoher Ausschuss- und Nacharbeitsquoten durch Partikeleinschlüsse im Lack. Um Abhilfe zu schaffen, wurde das Partikelmesssystem pSYS out of the box im Unternehmen implementiert.

pSYS kann ohne Vorkenntnisse installiert und benutzt werden, lediglich eine Spannungsversorgung wird benötigt. Es misst simultan mit bis zu 5 Partikel- sowie Temperatur- und Luftfeuchtigkeitssensoren, damit alle relevanten Umgebungsparameter erfasst werden können. In einem frei konfigurierbaren Dashboard sind umfangreiche Berichtsfunktionen konfigurierbar. Bei Überschreiten definierbarer Grenzwerte werden Alarme und Hinweise wahlweise per E-Mail oder SMS versendet.

 

Die Aufzeichnung der Daten und deren Analyse erfolgt in der Cloud, eine Anbindung von pSYS an ERP-, MES-, oder CAQ-Systeme ist problemlos möglich.

Es ist keine Einbindung in die hauseigene IT erforderlich, weil die Cloud-Umgebung bereits onboard ist: Die Datenanbindung ist schon vorkonfiguriert und muss nicht erst extra eingerichtet werden. 

Kommunikation und Datenspeicherung erfolgen nach Datenschutzrichtlinen „Made in Germany“ auf deutschen Servern. Verschlüsselung, Sicherheitsstandards und das PSA-Verfahren (Privacy and Security Assessment) der Deutschen Telekom sind Garant für Datensicherheit und Vertrauen.

 

Partikelmonitoring - Out-of-the-Box

Das in.hub-IoT-System ist unser fertig installierbares Komplett-Bundle aus Hardware, Sensorik und Software.

Das Ergebnis: Ausschussquoten verringert, Kosten reduziert

Aufgrund der Echtzeitmessung konnten erstmals sowohl die tatsächlichen Hotspots, als auch die Feinstaubbelastung in der Anlage messtechnisch erfasst werden. Erst dadurch war es möglich, einen direkt sichtbaren Zusammenhang zwischen den Auswirkungen der verschiedenen Lacksysteme auf die Feinstaubbelastung herzustellen und die Prozessschritte entsprechend gezielt anzupassen. Die Ergebnisse sprechen für sich:

 

  • Eine erhebliche Minimierung der Ausschussquoten schon im First Run
  • Eine signifikante Senkung zeit- und kostenintensiver Nacharbeiten
  • Einhaltung sämtlicher industrieller und arbeitstechnischer Qualitätsstandards

In Anwendung

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