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Optimierungspotenziale in der Gebäudetechnik digital erschließen

IoT Use Case - RAFI
4 Minuten Lesezeit
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Jede Fertigung braucht ein passendes Zuhause. Dieses muss gepflegt und gewartet werden, soll das Unternehmen unter seinem Dach langfristig profitabel arbeiten. In der Gebäudetechnik steckt oft jede Menge Potenzial für digitale Lösungen, die die Abläufe vereinfachen, zur Energieeffizienz beitragen und damit Zeit und Geld sparen. Dabei muss es kein Neubau sein: RAFI bietet mit KIS.ME verschiedene Lösungen für einen Retrofit der Gebäudetechnik an.

Die Herausforderung: Probleme im Gebäude erkennen, bevor sie die Produktion beeinflussen

Der Zustand und der Erhalt eines Firmengebäudes sind in den meisten Fällen Aufgabe einer Person oder einer Abteilung, die in die Digitalisierung des Unternehmens wenig bis gar nicht eingebunden ist. Dabei profitiert die Gebäudetechnik immens von digitalen Lösungen. Es geht darum, Abläufe zu vereinfachen, und gleichzeitig, Ansatzpunkte für Verbesserungen zu identifizieren, zum Beispiel, wie oft ein bestimmtes Ereignis wirklich auftritt und welche Faktoren eine Rolle spielen. Wie oft ein Auffangbehälter für Kondenswasser voll ist und geleert werden muss, hängt beispielsweise unmittelbar mit den Wetterverhältnissen, genauer mit der Luftfeuchtigkeit, zusammen. Auch über alle Verbräuche muss ein Gebäudebetreiber zunächst genau Bescheid wissen, um daraus mögliche Verbesserungsmaßnahmen oder notwendige Veränderungen ableiten zu können. Auch wenn bestimmte Medien wie Druckluft aus Kostengründen nur während der laufenden Produktion verfügbar sein sollen, muss die An- und Abschaltung irgendwie erfolgen. Manuelle Überprüfungen, also Rundgänge durchs Gebäude, sind nicht nur zeitintensiv, sondern die Ergebnisse müssen so dokumentiert werden, dass sie an anderer Stelle weiterverarbeitet werden können. Hinzu kommt, dass, genau wie in der Produktion selbst, die verschiedenen Anlagen einer Gebäudeversorgung unterschiedlich alt und damit sehr unterschiedlich geeignet für digitale Abfragen sind. Manche Anlagen schalten sich im Störungsfall ab – was in der Regel zunächst gut ist, um größere Probleme zu vermeiden. Allerdings muss dieser Stillstand auch den richtigen Personen auffallen, idealerweise nicht erst beim nächsten Routinekontrollgang, sondern sofort oder noch besser, die Anlage sendet Daten, mit denen sich ein Problem im Voraus erkennen lässt.

Die Lösung: Zustände unkompliziert digital darstellen, auch an älteren Anlagen

Mit KIS.ME hat RAFI eine Plattform entwickelt, um manuelle Prozesse, die an vielen Stellen in vielen Unternehmen nach wie vor überwiegen, zu optimieren und zu digitalisieren. RAFI ist seit über 125 Jahren Spezialist für elektromechanische Produkte und stellt die nötigen Hardware-Komponenten für den gelungenen digitalen Retrofit der Gebäudetechnik. Dabei stehen Mensch-Maschine-Schnittstellen seit jeher im Mittelpunkt. KIS.ME besteht aus einer cloudbasierten Plattform für die Verwaltung und verschiedenen Devices für die Signale. Dies kann eine Signalleuchte sein, eine IO-Box oder ein individuell konfigurierbarer Taster. Alle Geräte haben digitale Ein- und Ausgänge, über die sie mit den Maschinen und den Sensoren verbunden sind. Die Datenübertragung erfolgt ausschließlich über WLAN, sodass keine zusätzliche störende Verkabelung benötigt wird. Die gesamte Verwaltung der Daten, Analyse und Visualisierung auf einem Dashboard findet auf der Plattform, dem KIS.Manager, statt. Dort legen die Verantwortlichen fest, welches Signal jeweils welche Aktion auslösen soll. Das kann eine automatische E-Mail an bestimmte Personen sein, etwa wenn ein Füllstandssensor anzeigt, dass ein Behälter geleert werden muss oder wenn eine Anlage das Überschreiten eines Grenzwertes meldet. Mit den KIS.ME-Devices ist es möglich, auch ältere Anlagen an die digitale Informationsverarbeitung des IoT anzuschließen und so die gesamte Technik transparenter und letztlich effizienter zu machen.

Das Ergebnis: Abläufe werden optimiert, Verbesserungspotenziale erkannt

Mit digitalen Lösungen wie KIS.ME lässt sich unmittelbar Geld sparen, weil manuelle Vorgänge, sei es zur Kontrolle oder um Anlagen an- oder abzuschalten, ersetzt werden können. Sei es durch Sensorsignale, die über WLAN übertragen und auf einem Dashboard an einem Ort der Wahl dargestellt werden, oder durch die Ansteuerung von Ventilen im Fall der bedarfsgerechten Druckluftversorgung.

Das Retrofit der Gebäudetechnik birgt aber noch viel mehr Potenzial. Die detaillierten Daten über Anlagenzustände und Verbräuche eröffnen Ansatzpunkte für Verbesserungen; ein digitaler Zwilling und digitale Gebäudepläne bilden jederzeit die aktuelle Situation ab, der Fernzugriff von mobilen Endgeräten erleichtert die Wartung. Dabei steht die Cloud jedem Kunden für beliebig viele Nutzer im Unternehmen zur Verfügung, der Administrator vergibt die verschiedenen Zugangsberechtigungen. Dadurch greifen auch andere Abteilungen bis zur Geschäftsführung problemlos auf die Gebäudedaten zu, konfigurieren das Dashboard individuell und können die Informationen in Planungsprozesse einbinden.

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